Alarmstufe Rot 2 (Red Alert 2 ) Story

 

Die Story


Alarmstufe Rot 2 (Red Alert 2) knüpft an Alarmstufe Rot (also innerhalb der C&C Serie betrachtet ist dies der Nachfolger zum zweiten Teil) an, d. h., man kämpft auf der Seite von Alliierten oder Sowjets und nicht von GDI oder NOD. Die Missionen drehen sich um den alten Ost-West-Konflikt, wobei die alliierte Seite von der russischen Armee überrannt wurde und diese Einzug in alle größeren Städte der USA hielt. Durch die Zusammenarbeit des russischen Premiers Romanov mit Yuri und dem unabdingbaren Plan die USA endgültig einzunehmen, wurden neue Technologien wie z. B. die Gedankenkontrolle oder die verbesserten Atomraketen entwickelt. Die Amerikaner fühlten sich zwar nach wie vor im Sicheren, bastelten aber im kleinen Kämmerchen mit erfahrenen Wissenschaftlern an einer Wetterkontrollstation, an einer Chronosphäre etc.


Das Spielziel


Aufgabe des Spieler ist es nun entweder auf der Seite der Sowjets endgültig die Vereinigten Staaten in die Knie zu zwingen, wobei auf die erwähnten neuen Waffen zurückgegriffen werden kann oder aber den Angriff der Russen auf der Seite der USA abzuwehren. Um die gewählte Seite endgültig zum Sieg zu führen, müssen eine Reihe von Missionen durchspielt werden. Dabei wird die Anzahl der zur Verfügung stehenden Waffen und Einheiten von Mission zu Mission erweitert. Zu jeder Mission gibt es einleitend ein Briefing in Form einer Filmsequenz, das den Spieler über die bevorstehende Aufgabe aufklärt. Die Ziele der einzelnen Missionen sind weit gesteckt. Von purer Zerstörung aller Einheiten über taktisches Handeln und das Befreien von Geiseln ist Abwechslung garantiert. Um Anfängern den Einstieg ins Siel zu erleichtern, wurde ein sog. Trainingscamp eingerichtet. Für Kenner der C&C-Reihe ist dieses Camp eine kleine Übung und für Neulinge eine sehr gute Methode um erste Erfahrungen mit der Steuerung zu sammeln.


Der Multiplayer


Bei Alarmstufe Rot 2 stehen neben den Missionen auch noch ein Netzwerkmodus für zwei bis acht Spieler wie auch ein Internet Modus für zwei bis vier Spieler zur Verfügung. Hier kann ebenfalls die Spielseite gewählt werden, ebenso kann die Verwendung von "Superwaffen" bestimmt und das Spielziel festgelegt werden. Ferner ist es auch möglich, im Multiplayer Modus alleine gegen eine einstellbare Anzahl von Computergegnern zu spielen. Damit im Multiplayer Modus nicht die Karten ausgehen, liefert Westwood neben den bereits fertigen Karten einen Karteneditor mit und stellt im Internet mehrere Map Packs zum Download bereit.


Das Gameplay


In allen Spielvarianten sieht man das Spielfeld von schräg oben und lässt sich in alle Richtungen scrollen. Meist ist der größte Teil der Karte schwarz überdeckt, der erst sichtbar wird, wenn man mit einer Einheit in den abgedunkelten Bereich fährt. Im angesprochenen Multiplayer Modus sowie bei den meisten Missionen des Singleplayer Modus muß jeder Spieler eine Basis aufbauen. Dazu steht von Anfang an ein bestimmter Betrag an Credits zur Verfügung. Jede Einheit, jedes Gebäude und jedes Fahrzeug kostet eine gewisse Anzahl von Credits, wobei man seinen Reichtum durch sog. Erzsammler erweitern muß/kann. Diese Erzsammler fahren immer von der Basis zu einem Erzfeld. Dort wird gesammelt, was das Zeug hält, bevor er wieder zurück zur Basis fährt. Da die Credits erst dann gutgeschrieben werden, wenn der Sammler das Erz in der Erzraffinerie abgeladen hat, ist der Sammelr immer ein beliebtes Angriffsziehl. Je nach Art des gerade errichteten Gebäudes hat man neue oder erweiterte Technologien für die Waffenproduktion zur Verfügung. Die Einheiten lassen sich bequem per Maus steuern, wobei manche Einheiten gewisse Doppelfunktionen haben können (z.B. Infanterie der Alliierten, die sich bei Doppelklick eingraben kann). Auch das Interagieren zwischen zwei Einheiten ist möglich, wobei dies allerdings wiederum nur gewisse Einheiten beherrschen.